Wie oft haben wir das schon gehört, gelesen und versucht? Gar nicht so einfach oder?
Aber total befreiend, wenn wir es denn praktizieren. Warum und wie soll ich das bewerkstelligen?
Wenn mich der Partner verlassen hat, die Familie gewisse Erwartungen an mich richtet, die ich eigentlich nicht mehr
erfüllen möchte, ist es an der Zeit los zu lassen! Dazu sollte ich mir erst einmal bewusst machen, dass
ich seit meiner Geburt durch mein Umfeld und später durch die Gesellschaft konditioniert wurde. Ich bin also nicht nur
im familiären Umfeld verankert, sonder auch im kollektiven Bewusstseinsfeld.

Alles ist mit allem Verbunden! Im familiären Bewusstseinsfeld werden die Weichen für spätere Verhaltensweisen
gelegt, die Eltern leben vor, bis wir in der Pubertät innerhalb
dieses Feldes eigene Konditionierungen entwickeln, die natürlich
auch von gesellschaftlichen Normen geprägt
werden. So spielt es schon eine wichtige Rolle, ob wir in einer freien, demokratischen
Gesellschaft aufwuchsen oder in einer Diktatur. In einem Interview mit dem
Schriftsteller F. Simon sagte dieser einmal in einem ähnlichen Kontext:

„Eine neurotische Gesellschaft produziert neurotische Geburten.“

Das lässt folgenden Denkansatz zu: Je freier und demokratischer eine Gesellschaft ist, umso
leichter kann „Loslassen“ geschehen. Makrokosmos = Mikrokosmos.
Das was da draußen geschieht, ist in Wirklichkeit ein Ereignis in Dir. Warum ist es denn wichtig los zu lassen?
Die kosmischen Gesetze sagen : „Was du loslässt kommt zu dir zurück, und was du fest hältst verlierst du.“.

Es ist ja bekanntlich immer alles umgekehrt!
Na ja was sich liebt, lässt sich frei. Es geht hier um die guten Dinge, die ich freigeben soll.
Wie ist das nun wenn mich der Partner verlassen hat und ich Ihn gerne wieder hätte. Wie soll das dann mit dem
Loslassen funktionieren? Es geht nicht darum die Liebe zu verschmähen, sondern los zulassen,
etwas auf eine bestimmte Art und Weise haben zu wollen. Wenn das gelingt kommt die gestaute Energie in Fluss
und innerhalb dieser Bewegung können die Karten neu gemischt werden.
Etwas anders sieht es bei den familiären Prägungen aus, wenn Eltern Ihre Kinder nicht loslassen.
Oft sollen Kinder den elterlichen Betrieb übernehmen, obwohl Sie eigentlich andere
Interessen haben. Oder sie sollen das schaffen was Ihren Eltern verwehrt blieb. Hier spielen Erwartungshaltungen
der Eltern eine tragende Rolle in der Entwicklung junger Menschen.

Wenn diese Erwartungshaltungen aufgegeben werden,
kann ein Kind sich ohne Schuldgefühle frei entfalten. Kinder die in einem intakten sozialen Umfeld, das von liebevollen
Beziehungen geprägt war, aufwachsen sind auffallend weniger von Suchtverhalten und Co-abhängigen Beziehungen geprägt.
Für sie ist Loslassen etwas natürliches.
Lieber Leser dieses Blogs gebe nicht auf!
Loslassen ist ein Prozess mit dem alle Menschen täglich im großen wie im kleinen konfrontiert werden.
Das Leben ist ja wie dir bekannt ist ein weiser und gerechter Lehrer und es wird nicht aufhören, Dir wenn es nötig ist
neue Lektionen zu bieten.
Also entspanne dich und lass los! 🙂

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